18. ILE-Netzwerktreffen Oberfranken

Am Donnerstag, den 25. Juni 2026, trafen sich die Vertreterinnen und Vertreter der oberfränkischen ILE-Regionen zum 18. ILE-Netzwerktreffen in Pommersfelden. Gastgeber war in diesem Jahr die ILE Ebrachgrund, die die ca. 25 Teilnehmenden im Sitzungssaal des Rathauses willkommen hieß.

Nach der Begrüßung und kurzen Vorstellung der Gemeinde Pommersfelden durch Bürgermeister Gerd Dallner stellte das Team der ILE-Umsetzungsbegleitungen die ILE Ebrachgrund vor und gab einen Einblick in die aktuellen Themen und Schwerpunkte der ILE-Arbeit. Anschließend folgte mit dem Vortrag von Alexander Wagner, Energiekoordinator Oberfranken, ein fachlicher Input zur Energiewende in Oberfranken, der einen Überblick über Beratungs- und Unterstützungsangebote und Ansprechpersonen für die Energiewende in Bayern gab.

Im Anschluss stand eine Führung durch das nahegelegene Schloss Weißenstein auf dem Programm. Das Schloss gilt als repräsentatives Glanzstück des fränkischen Barock und beeindruckt mit seinen Gemäldegalerien, der vollständig erhaltenen Inneneinrichtung und seiner außergewöhnlichen Architektur und wird seit 1998 durch die Stiftung von Paul Graf von Schönborn-Wiesentheid verwaltet.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen gab Tobias Alt vom Amt für Ländliche Entwicklung Oberfranken einen Überblick über aktuelle Informationen und Entwicklungen, die für die Arbeit der ILE-Regionen von Bedeutung sind. Dabei wurde einmal mehr deutlich, wie vertrauensvoll und eng die Zusammenarbeit zwischen den ILE-Managements und der in Bamberg ansässigen Förderbehörde ist – eine zentrale Grundlage für die erfolgreiche Umsetzung gemeinsamer Projekte.

Der abschließende Programmpunkt führte die Teilnehmenden zum Heinershof e.V. in Stolzenroth. Der Hof ist ein ursprünglicher fränkischer Bauernhof, der heute als Kinderhort, Schulbauernhof, Umweltstation und für viele weitere pädagogische Angebote genutzt wird. Durch den ausführlichen Rundgang erhielt die Gruppe einen umfassenden Einblick in das vielfältige Engagement und die regionalen Aktivitäten vor Ort.

Das Netzwerktreffen bot den Teilnehmenden erneut eine gute Gelegenheit zum Austausch, zur Vernetzung und zur Inspiration für die eigene Arbeit in den jeweiligen Regionen.