Frankenweites ILE-Vernetzungsseminar 2026
Die Arbeit einer ILE-Umsetzungsbegleitung lebt von Vernetzung, Kooperation und gegenseitigem Austausch. Umso wertvoller sind Gelegenheiten, bei denen sich die Umsetzungsbegleitungen verschiedener Regionen persönlich begegnen können. Beim diesjährigen frankenweiten ILE-Vernetzungsseminar am 11. und. 12. Februar an der Schule für Dorf- und Flurentwicklung in Klosterlangheim, das von den Ämtern für Ländliche Entwicklung (ALE) Unter-, Mittel- und Oberfranken initiiert wurde und an dem 18 ILE-Manager*innen teilgenommen haben, stand genau das im Mittelpunkt: der offene Dialog auf Augenhöhe, das Teilen von Erfahrungen und das gemeinsame Entwickeln neuer Ideen.
Ein zentrales Thema war in diesem Jahr die anstehende Kommunalwahl in Bayern. Sie wird in vielen Regionen – so auch in unserer ILE – zu Veränderungen in den Lenkungsgruppen führen – verbunden mit neuen Herausforderungen, aber auch Chancen. Wie dieser Wandel aktiv gestaltet und positiv genutzt werden kann, wurde im Seminar lebhaft diskutiert. Daneben boten Best- und Worst-Practice-Beispiele aus den beteiligten ILEs einen guten Einblick in die ILE-Arbeit und lieferten Impulse für die eigene Projektarbeit.
Auch der gesellige Teil kam nicht zu kurz: In lockerer Atmosphäre konnten Erfahrungen geteilt, neue Kontakte geknüpft und gemeinsame Ansätze entwickelt werden – ganz im Sinne des gelebten Netzwerks der ILE-Regionen in Franken.
Zum Abschluss des Seminars führte ein gemeinsamer Ausflug die Teilnehmenden in das nahegelegene Serkendorf. Dort wurde ein beeindruckendes Beispiel für gelebte Dorfentwicklung und gemeinsame Initiative vorgestellt: Ein Projekt, das sowohl die Sicherung der Daseinsvorsorge als auch die Stärkung der Gastronomie im ländlichen Raum in den Mittelpunkt stellt. Realisiert wurde das Vorhaben mithilfe der Kleinstunternehmerförderung der Ländlichen Entwicklung – ein gelungenes Beispiel dafür, wie gezielte Förderinstrumente zur Belebung regionaler Strukturen beitragen können.








